Daniel

1

Daniel und seine drei Freunde kommen 703 v. Chr. an den Hof Nebukadnezars (vgl. 2. Kön 24)

2

Daniel deutet Nebukadnezars ersten Traum (den kennt er!) von der Gold-Silber-Kupfer-Toneisenstatue (Babylonier, Meder, Perser, Griechen), wird Vorsteher d. Weisen, Oberstatthalter

3

Nebukadnezar verordnet die Verehrung seines Bildes; als Daniels Freunde das verweigern, werden sie in den Ofen geworfen – sie überleben mit Hilfe eines Engels

4

Daniel deutet Nebukadnezars zweiten Traum: Ein gewaltiger Baum wird auf himmlischen Befehl abgehackt bis auf die Wurzel, sieben Jahre sollen vergehen. Daniel: Nebukadnezar ist der Baum; er soll der Macht beraubt werden und sieben Jahre zur Erkenntnis brauchen, dass allein Gott Macht über Könige hat und diese Macht verleiht. So geschieht es, am Ende wird Nebukadnezar wieder König

5

Belsazars Gastmahl (Nebukadnezars Sohn und Nachfolger), Daniel deutet das mene, mene, tekel upharsin (gezählt, gewogen und geteilt – weil zu leicht befunden). Der Meder Darius wird König

6

Daniel in der Löwengrube: Daniel wird einer der drei Minister, die über 120 Satrapen. Die anderen beiden erwirken aus Neid von Darius ein Dekret, das die Anrufung von Göttern 30 Tage lang verbietet. Daniel hält sich nicht daran; Darius muss ihn in die Löwengrube werfen. Er überlebt; Darius lässt seine Verleumder reinwerfen und den HERRn per Dekret verehren – Daniel bleibt unter ihm und Kyrus einflussreich